━━━━ me & my business
Du bist Expertin in dem, was du tust und liebst es. Nur verbringst du wahrscheinlich trotzdem unglaublich viel Zeit damit, herauszufinden, wie du dein Business endlich ans Laufen bringst, ohne dich dabei ständig verbiegen oder den ganzen Tag mit Social Media zu kämpfen.
Hier lernst du, worauf es im Business wirklich ankommt. Gemeinsam schaffen wir die Grundlagen, damit du genau weißt, für wen du da bist, ein Angebot entwickelst, das Menschen wirklich haben wollen, und deine Arbeit so kommunizierst, dass sich die richtigen Kundinnen angesprochen fühlen. Damit es dich am Ende auch finanziell trägt und du dir das Leben aufbaust, das du dir ursprünglich von deiner Selbstständigkeit erhofft hast.
Du wolltest etwas Eigenes aufbauen, mit dem, was du richtig gut kannst, etwas bewirken, gut davon leben und vor allem selbst bestimmen, wie du arbeiten und leben möchtest.
Und dann kam der Business-Alltag.
Newsletter, Website, Leadmagnet, LinkedIn, Content ... die Liste hört einfach nicht auf. Und die Zeit reicht trotzdem nie.
Aufträge kommen, wenn überhaupt, über Empfehlungen – aber eben nicht planbar, nicht verlässlich. Mehr Zufall als System.
Du steckst jede freie Minute rein, weil du liebst, was du tust. Aber langsam bist du einfach nur noch platt.
Denn plötzlich bist du nicht mehr nur Coach, Beraterin, Designerin oder einfach richtig gut in dem, womit du dich selbstständig gemacht hast. Du sollst gleichzeitig auch noch Unternehmerin sein und musst Entscheidungen treffen, Kundinnen gewinnen, Preise kalkulieren, Angebote entwickeln, Marketing machen, Zahlen im Blick behalten, Prioritäten setzen … und irgendwie nimmt das so viel Raum ein und dein Business läuft trotzdem noch nicht so richtig.

Klar kennst du dich aus in dem, was du tust. Schließlich hast du gelernt, eine gute Coachin, Beraterin oder Designerin zu sein, und hast Erfahrung darin.
Nur heißt das noch lange nicht, dass du auch weißt, wie man daraus ein gutes Business macht, das am Ende wirklich läuft. Das sind einfach zwei komplett unterschiedliche Dinge.
Aber die gute Nachricht: Wie man ein Business führt, kann man lernen. Das ist kein Hexenwerk. Das hat dir bis jetzt nur noch niemand gezeigt.
Und genau darum geht es: nicht darum, irgendwann alles zu wissen, sondern zu wissen, worauf es ankommt, wo die Stellschrauben liegen, und wie du für dich und dein Business gute Entscheidungen triffst.
Es ist nicht dein Marketing. Es sind diese 5 Grundlagen, die dir gerade noch fehlen.
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Du hast schon einiges ausprobiert, an deiner Positionierung gefeilt, die Website überarbeitet, dich mit Social Media beschäftigt. Und trotzdem bleiben Kundinnen und Umsatz unberechenbar.
In diesem Guide bekommst du in 20 Minuten Klarheit darüber, woran das wirklich liegt, inklusive kurzem Selbstcheck, der dir sofort zeigt, wo dein eigentlicher Engpass liegt.
Du erfährst:
warum "mehr Sichtbarkeit" selten das eigentliche Problem löst
welche 5 Grundlagen dein Business tatsächlich zusammenhalten
wo genau du gerade stehst und woran du zuerst arbeiten solltest


Leidenschaft ist ein wunderbarer Anfang. Doch ein funktionierendes Business ensteht nicht allein aus einer guten Idee, sondern aus dem tiefen Verständnis dafür, welches Problem du wirklich löst und für wen.

Eine feste, kleine Gruppe von Unternehmerinnen, die gemeinsam wachsen wollen.
Klarheit, Fokus und Motivation - getragen von ehrlichem Austausch, gegenseitiger Unterstützung und dem Mut, dranzubleiben.
Ideal für Frauen, die bereit sind, die nächsten Schritte zu gehen.

Ein klarer Fahrplan für Frauen, die endlich Klarheit über ihre Zielgruppe, ihr Angebot und ihre Positionierung gewinnen wollen, damit Kundengewinnung nicht mehr nach Zufall, sondern nach einem System funktioniert, das sie verstehen und wiederholen können.
Aktuell begleite ich dich dabei persönlich, im 1:1.

Du hast ein konkretes Thema, an dem du gerade dran bist und suchst dir flexibel Unterstützung dafür? Im 1:1 Business Coaching schauen wir gemeinsam genau dorthin, wo du gerade stehst.
Individuell, klar und lösungsorientiert - damit du deinen Weg souverän weitergehst.
Mein Wunsch ist, dass du nicht nur tust, was du liebst sondern, dass du dir damit auch die Freiheit erschaffst, das Leben zu führen, das du dir erträumst.


Ich kenne dieses Gefühl genau: festzustecken. Zu wissen, was du mit deiner Arbeit eigentlich erreichen willst und trotzdem nicht weiterzukommen. Alles Mögliche auszuprobieren, jeden Rat aufzugreifen, ständig auf der Suche nach der einen Stellschraube oder dem fehlenden Puzzlestück. Mit der Sorge, der Überforderung und der Unsicherheit, die dazugehören. Die ganze Achterbahnfahrt der Selbstständigkeit.
Mit me & my business habe ich mir endlich einen Traum erfüllt – den Ort, den ich mir selbst auf meiner Reise so sehr gewünscht habe.
Einen Raum für ehrlichen Austausch unter Unternehmerinnen. Für Gespräche, die echt sind. Für gemeinsames Lernen, Wachsen, Mut fassen und Weitermachen.
Meine Leidenschaft ist es, Frauen wie dich zu begleiten – auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und hinein in ein Leben, das wirklich zu ihnen passt.
Ich glaube daran, dass in jeder Frau eine Unternehmerin steckt. Eine, die gestalten will, bewegen will, wirken will. Und ich glaube daran, dass wir das alle hinkriegen können. Es ist keine Frage von Talent, sondern einfach eine Fähigkeit, die man lernen kann.
Meine Mission ist es, dich zu inspirieren, dir die richtigen Werkzeuge zu geben und dich daran zu erinnern, dass du das alles kannst.
Lass uns gemeinsam losgehen.
Es ist Zeit, deine Ideen in die Welt zu bringen.
Mein Businessletter ist dein kleiner wöchentlicher Reminder, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Mit Impulsen, die dich zurück in den Fokus holen – und Tools, die wirklich funktionieren.
Wenn du bereit bist, dein Business klarer, ruhiger und leichter zu führen, dann trag dich ein und komm in meine Welt.


Gründe und gestalte dein eigenes Business

Werde zur souveränen Unternehmerin

Gestalte das Leben deiner Träume und lass deinen Traum endlich wahr werden







Warum dein Business nicht nur Freude machen, sondern auch Geld verdienen muss. Und weshalb das mehr mit Freiheit zu tun hat, als du vielleicht denkst.
Ich glaube, wir müssen einmal über etwas sprechen, das in der Selbstständigkeit erstaunlich oft zu kurz kommt.
Über Geld.
Und darüber, dass wir mit unserem Business auch welches verdienen müssen.
Ich weiß, das klingt jetzt nicht besonders romantisch. Schließlich haben sich viele von uns selbstständig gemacht, weil wir etwas tun möchten, das uns erfüllt. Weil wir unsere eigenen Ideen verwirklichen, Menschen helfen, selbstbestimmt arbeiten und unser Leben nach unseren Vorstellungen gestalten möchten.
Und das finde ich großartig. Nur gibt es da einen Punkt, den wir bei all der Begeisterung manchmal aus den Augen verlieren.
Ein Business muss auch wirtschaftlich funktionieren.
Denn wenn es nur darum geht, etwas zu tun, das uns Spaß macht, könnten wir es auch als Hobby betreiben. In dem Moment aber, in dem wir daraus unsere Selbstständigkeit machen, verändert sich etwas. Wir übernehmen Verantwortung. Nicht nur für unsere Kundinnen und unsere Arbeit, sondern auch für unsere wirtschaftliche Zukunft.
Und ich glaube, dass wir darüber viel offener sprechen sollten.
Ich kenne einige wirklich hervorragende Coaches, die unglaublich gut ausgebildet sind, über viel Erfahrung verfügen und ihren Kundinnen enorm weiterhelfen können. Frauen, die ihren Job lieben und mit ganzem Herzen bei der Sache sind.
Und trotzdem schaffen sie es nicht, regelmäßig genug eigene Kundinnen zu gewinnen, um davon gut leben zu können. Also suchen sie nach anderen Möglichkeiten. Sie arbeiten mit Bildungsträgern zusammen, übernehmen geförderte Coachings, nehmen zusätzliche Aufträge an oder gehen neben ihrer Selbstständigkeit noch einer Anstellung nach.
Und versteh mich nicht falsch. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Gerade die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, regelmäßig Aufträge zu bekommen. Sie kann Sicherheit geben und den Zugang zu Menschen ermöglichen, die man sonst vielleicht gar nicht erreichen würde.
Nur sind die Konditionen häufig andere. Du erhältst beispielsweise einen festgelegten Stundensatz, hast weniger Einfluss auf die Preise und gibst einen Teil der wirtschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten ab.
Das kann völlig in Ordnung sein, wenn es eine bewusste Entscheidung ist und die Rechnung für dich aufgeht.
Schwierig wird es, wenn diese Aufträge irgendwann nicht mehr eine Ergänzung sind, sondern zur einzigen Möglichkeit werden, deine Selbstständigkeit überhaupt aufrechtzuerhalten. Wenn du eigentlich eigene Kundinnen gewinnen möchtest, aber nicht weißt, wie. Und deshalb immer mehr Stunden arbeitest, um am Ende auf den Umsatz zu kommen, den du zum Leben brauchst. Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Du wolltest mehr Freiheit.
Vielleicht mehr Zeit für deine Familie, flexibler arbeiten, selbst entscheiden können, wann du Feierabend machst und mit welchen Menschen du zusammenarbeitest.
Und jetzt?
Jetzt arbeitest du womöglich abends noch am Laptop, weil du tagsüber deine Kundinnen betreut hast und dich anschließend auch noch um Marketing, Buchhaltung und all die anderen Dinge kümmern musst.
Du sagst dir, dass das eben dazugehört. Dass es am Anfang nun mal anstrengend ist und irgendwann besser wird. Nur ist dieses „irgendwann“ manchmal erstaunlich hartnäckig.
Denn wenn dein Business nicht genug Geld erwirtschaftet, kannst du dir vieles nicht leisten, was dich entlasten würde. Du kannst Aufgaben nicht abgeben, weil das Geld für Unterstützung fehlt. Du kannst weniger arbeiten, aber dann fehlt dir der Umsatz. Du möchtest Urlaub machen, weißt aber, dass in dieser Zeit kein Geld hereinkommt.
Und so wird aus dem Wunsch nach Selbstbestimmung langsam ein Alltag, in dem du dich immer weniger frei fühlst.
Ich finde, das ist ein ziemlich hoher Preis. Vor allem, wenn du ursprünglich angetreten bist, um es anders zu machen.
Gerade Frauen, die mit Menschen arbeiten, fällt es manchmal schwer, ihre Leistung angemessen zu bepreisen. Sie möchten helfen, niemanden ausschließen und haben oft das Gefühl, dass sie für etwas, das ihnen so viel Freude macht, nicht zu viel verlangen dürfen. Also geben sie noch eine zusätzliche Stunde dazu, beantworten abends schnell eine Nachricht oder bieten ihre Leistung günstiger an, als es wirtschaftlich sinnvoll wäre.
Und vielleicht fühlt sich das im ersten Moment sogar gut an. Schließlich hast du jemandem geholfen. Nur möchte ich dir dazu einen Gedanken mitgeben.
Wenn du für deine Arbeit keinen angemessenen finanziellen Ausgleich bekommst, bezahlst du die Differenz an anderer Stelle.
Vielleicht mit deinem Einkommen, vielleicht mit deiner Erholung oder mit der Zeit, die du eigentlich mit deinen Kindern, deinem Partner oder einfach nur für dich selbst verbringen wolltest.
Natürlich darfst du dich entscheiden, Menschen kostenlos oder zu einem reduzierten Preis zu unterstützen. Das kann wunderbar sein, wenn du es bewusst tust und wirtschaftlich tragen kannst.
Aber es sollte eine Entscheidung sein, die du dir leisten kannst. Nicht etwas, das dauerhaft auf deine eigenen Kosten geht. Denn auch deine Zeit ist begrenzt.
Und wenn du heute so viel arbeitest, dass du kaum etwas verdienst, kann es sein, dass du morgen zusätzliche Aufträge oder einen Nebenjob annehmen musst, um deine Rechnungen bezahlen zu können. Dann fehlt dir wiederum die Zeit, um dein eigentliches Business weiterzuentwickeln. Ein Kreislauf, aus dem man gar nicht so leicht wieder herauskommt.
Deshalb finde ich diesen Gedanken so wichtig:
Damit du auch morgen noch Menschen helfen kannst, muss deine Arbeit heute wirtschaftlich tragfähig sein.
Ich kann mit diesen ganzen Versprechen von sechsstelligen Umsätzen, 15-Stunden-Wochen und einem Leben, in dem wir ständig mit dem Laptop um die Welt reisen, ehrlich gesagt wenig anfangen. Nicht, weil ich etwas gegen hohe Umsätze oder ein schönes Leben hätte, sondern weil ich glaube, dass sich die meisten selbstständigen Frauen etwas viel Bodenständigeres wünschen.
Sie möchten gut von ihrer Arbeit leben können. Sie möchten ihre Rechnungen bezahlen, Rücklagen bilden, für später vorsorgen und sich auch einmal etwas gönnen können, ohne vorher dreimal nachzurechnen.
Sie möchten Zeit für ihre Familie haben und abends den Laptop zuklappen können, ohne ständig das Gefühl zu haben, noch etwas erledigen zu müssen. Und sie möchten wissen, dass ihr Business auch dann noch funktioniert, wenn sie einmal Urlaub machen oder nicht jeden Tag auf Social Media präsent sind.
Das ist für mich Freiheit.
Nicht möglichst viel Geld um jeden Preis, sondern genügend finanzieller Spielraum, um das eigene Leben tatsächlich nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können.
Und genau deshalb ist Geld kein unangenehmes Nebenthema deiner Selbstständigkeit. Es ist eine ihrer Grundlagen.
Vielleicht ist deine finanzielle Situation im Moment ganz entspannt. Dein Partner verdient gut, ihr könnt von seinem Einkommen leben und dein Business darf sich in Ruhe entwickeln. Oder du hast Rücklagen, aus denen du deine Selbstständigkeit eine Zeit lang finanzieren kannst.
Vielleicht arbeitest du zusätzlich in Teilzeit und musst mit deinem Business noch nicht deinen gesamten Lebensunterhalt bestreiten.
Alles völlig legitime Modelle. Nur sollten wir einen wichtigen Unterschied machen.
Es ist etwas anderes, ob du dich bewusst für ein ergänzendes Einkommen entscheidest oder ob du dauerhaft darauf angewiesen bist, dass jemand anderes deine Selbstständigkeit mitfinanziert.
Denn unsere Lebensumstände können sich verändern.
Eine Partnerschaft kann auseinandergehen, ein Einkommen wegfallen, jemand kann krank werden oder eine berufliche Situation kann sich unerwartet verändern. Und spätestens beim Thema Altersvorsorge wird das Ganze noch einmal deutlich.
Gerade als Selbstständige musst du dir Gedanken darüber machen, wovon du später leben möchtest, welche Rentenansprüche du aufbaust und wie du zusätzlich vorsorgst.
Dabei geht es nicht nur um die Summe, die du irgendwann auf deinem Konto haben möchtest. Es geht auch darum, dass Geld über die Jahre durch Inflation an Kaufkraft verliert, dass du im Alter weiterhin Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen musst und dass deine finanziellen Bedürfnisse vielleicht ganz andere sein werden als heute.
Und deshalb möchte ich einen Satz aufgreifen, der mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist: Ein Mann ist keine Altersvorsorge. (Und ich weiß leider nicht mehr genau, von wem dieser Satz ursprünglich stammt.) Das ist kein Statement gegen Partnerschaft oder gemeinsame finanzielle Planung. Im Gegenteil. Ich finde es wunderbar, wenn Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und gemeinsam vorsorgen.
Aber eine gute gemeinsame Planung berücksichtigt eben auch, was passiert, wenn nicht alles so läuft, wie wir es uns wünschen. Eine mögliche Hinterbliebenenversorgung kann dabei eine Rolle spielen, ersetzt aber nicht automatisch eine ausreichende eigene Absicherung.
Und je länger du das Thema aufschiebst, desto weniger Zeit bleibt dir später, um eigenes Vermögen aufzubauen. Das bedeutet nicht, dass du jetzt in Panik geraten musst. Aber es bedeutet, dass es sinnvoll ist, heute bewusst hinzuschauen.
Vielleicht ist deine Selbstständigkeit aktuell finanziell noch nicht dort, wo du sie gerne hättest.
Das ist kein Drama. Nur sollte daraus nicht unbemerkt ein Dauerzustand werden.
Und damit sind wir wieder bei einem Thema, das mir unglaublich am Herzen liegt.
Denn ich glaube, viele selbstständige Frauen versuchen, ihre finanziellen Herausforderungen über noch mehr Arbeit zu lösen. Noch mehr Sichtbarkeit, noch mehr Content, noch ein zusätzliches Angebot, noch ein weiterer Marketingkanal.
Dabei fehlt häufig etwas viel Grundsätzlicheres. Ein klares Verständnis dafür, wie das eigene Business überhaupt funktionieren soll.
Für wen ist dein Angebot gedacht? Welches Problem löst du? Wie wichtig ist dieses Problem für deine Kundinnen? Sind sie bereit, dafür Geld auszugeben? Wie erreichst du diese Menschen und wie erklärst du dein Angebot so, dass sie seinen Wert verstehen?
Und natürlich gehört auch die wirtschaftliche Seite dazu.
Wie viele Kundinnen brauchst du eigentlich, um deinen gewünschten Umsatz zu erreichen? Was muss deine Leistung kosten, damit nach Betriebsausgaben, Steuern, Krankenversicherung und Vorsorge genügend übrig bleibt? Wie viel Zeit steht dir dafür realistisch zur Verfügung?
Das sind keine besonders glamourösen Fragen, aber es sind unternehmerische Fragen. Und sie entscheiden mit darüber, ob du dir mit deiner Selbstständigkeit tatsächlich das Leben aufbauen kannst, das du dir vorgestellt hast.
Ich glaube, eine der wichtigsten Erkenntnisse in der Selbstständigkeit ist, dass es nicht ausreicht, richtig gut in dem zu sein, was man anbietet. Du brauchst auch das Wissen und die Fähigkeiten, daraus ein funktionierendes Business zu machen.
Und das ist etwas, das man lernen kann.
Du musst dafür weder besonders laut noch besonders verkaufsstark sein. Du brauchst keine riesige Reichweite und musst auch nicht jeden Marketingtrend mitmachen.
Aber du brauchst ein solides Fundament.
Du musst wissen, für wen du arbeitest, welches Problem du löst, wie du daraus ein attraktives Angebot entwickelst und wie du Menschen erreichst, die genau danach suchen. Denn erst wenn diese Grundlagen stimmen, können Marketing, Sichtbarkeit und all die anderen Dinge ihre Wirkung entfalten.
Genau deshalb beschäftigen wir uns in Build your Business mit diesen Grundlagen.
Nicht, weil ich glaube, dass jede Selbstständige noch mehr Wissen braucht. Sondern weil ich immer wieder erlebe, wie viel Energie Frauen in ihr Business investieren, ohne dass daraus die Ergebnisse entstehen, die sie sich wünschen. Und weil ich überzeugt bin, dass es einen besseren Weg gibt, als immer noch mehr zu arbeiten und darauf zu hoffen, dass es irgendwann reicht.
Nicht nur als die Möglichkeit, etwas zu tun, das du liebst. Sondern als das Unternehmen, mit dem du dein Leben gestalten möchtest.
Ein Unternehmen, das Menschen hilft und gleichzeitig genug erwirtschaftet, damit du gut davon leben kannst. Das dir ermöglicht, Rücklagen aufzubauen, für deine Zukunft vorzusorgen und auch einmal Nein zu sagen, wenn ein Auftrag nicht zu dir passt. Das dir nicht ständig mehr Zeit abverlangt, sondern dir langfristig mehr Gestaltungsspielraum gibt.
Und vielleicht beginnt genau das mit einer einfachen Frage:
Wenn du deine Selbstständigkeit heute noch einmal gründen würdest, würdest du sie wirtschaftlich genauso aufbauen wie bisher?
Wenn deine Antwort Nein lautet, dann ist das kein Grund, alles infrage zu stellen. Aber vielleicht ein guter Anlass, dir die Grundlagen noch einmal anzuschauen und bewusster zu entscheiden, wie dein Business in Zukunft funktionieren soll.
Denn du musst nicht warten, bis du völlig erschöpft bist oder finanziell unter Druck gerätst, um etwas zu verändern. Du darfst schon vorher anfangen, dein Business so aufzubauen, dass es dich trägt. Und nicht irgendwann auffrisst.
Viel zu arbeiten bedeutet nicht automatisch, auch gut zu verdienen. Vielleicht sind deine Preise zu niedrig, du brauchst zu viel Zeit für einzelne Aufträge oder gewinnst nicht regelmäßig genug Kundinnen. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf deinen Umsatz zu schauen, sondern auch darauf, wie dein Business aufgebaut ist und ob dein Geschäftsmodell wirtschaftlich funktioniert.
Regelmäßige Kundengewinnung beginnt damit, dass du genau weißt, wem du bei welchem Problem helfen möchtest. Wenn du deine Wunschkundinnen wirklich verstehst, ein passendes Angebot entwickelst und klar kommunizierst, welchen Nutzen deine Arbeit für sie hat, schaffst du die Grundlage für eine verlässlichere Kundengewinnung. Darauf kannst du anschließend eine Marketingstrategie aufbauen, die zu dir und deinem Business passt.
Schau nicht nur darauf, wie viel Umsatz du machst, sondern auch darauf, was am Ende tatsächlich übrig bleibt. Berücksichtige deine Betriebsausgaben, Steuern, Krankenversicherung, Altersvorsorge und die Zeit, die du für deine Arbeit investierst. Entscheidend ist, ob du mit deinem Business langfristig genug verdienen kannst, um gut davon zu leben und dir das Leben zu ermöglichen, das du dir wünschst.
Deine Preise sollten nicht nur die Zeit abdecken, die du unmittelbar mit deinen Kundinnen verbringst. Auch Vorbereitung, Marketing, Verwaltung, Urlaub, Krankheit und deine laufenden Kosten müssen berücksichtigt werden. Gleichzeitig spielt eine Rolle, welchen Wert dein Angebot für deine Kundinnen hat und welche Preise am Markt realistisch durchsetzbar sind. Gute Preise entstehen deshalb nicht aus dem Bauchgefühl, sondern aus einer durchdachten Kalkulation.
Weil sich Lebensumstände verändern können. Vielleicht funktioniert es heute gut, wenn dein Partner den größten Teil des Lebensunterhalts übernimmt oder du deine Selbstständigkeit durch einen Nebenjob finanzierst. Langfristig solltest du aber auch deine eigene finanzielle Absicherung im Blick behalten. Dazu gehören ausreichendes Einkommen, Rücklagen und eine Altersvorsorge, die nicht ausschließlich von anderen Menschen abhängig ist.
![]() | Ich bin Andrea, Diplom-Betriebswirtin (FH), seit 2014 selbstständig und begleite seit vielen Jahren Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und beim Aufbau ihres Business. Dabei erlebe ich immer wieder, dass es nicht an guten Ideen, Können oder Engagement fehlt. Sondern häufig am unternehmerischen Handwerk. Mit me & my business möchte ich Frauen zeigen, worauf es im Business wirklich ankommt. Damit sie nicht ständig nach dem nächsten fehlenden Puzzleteil suchen müssen, sondern ein Business aufbauen, das funktioniert und zu ihrem Leben passt. |
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